Krebs erregende Umwelteinflüsse vermeiden

Krebs erregende Umwelteinflüsse vermeidenUmweltschadstoffe und UV-Strahlung haben mit jeweils etwa zwei Prozent einen eher geringen Einfluss auf die Entstehung von Krebs.

Während man der allgemeinen Umweltverschmutzung wie etwa der Luftverschmutzung durch Diesel- oder Benzinabgase oder der Belastung am Arbeitsplatz kaum aus dem Weg gehen kann, lässt sich die Belastung mit krebserregenden Stoffen und Materialien im privaten Umfeld vermeiden. Und zwar durch rechtzeitige Information, inwieweit bestimmte Materialien krebserregende Stoffe enthalten.

Auch sollte man ionisierende Strahlung (z.B. radioaktive Strahlung, Röntgenstrahlung) soweit es geht vermeiden.

Wenn möglich, sollte man bei Obst und Gemüse auf biologischen Anbau setzen, da Obst und Gemüse aus konventionellem Anbau häufig mit Pestiziden belastet ist.

 

 

 

 

Die Sonne: krebserregend oder krebsverhindernd?

Einerseits wird der UV-Strahlung bei bestimmten Krebsarten, wie den Hautkrebs, ein eindeutiger Einfluss attestiert. Andererseits regt die Sonneneinstrahlung die Bildung von Vitamin D an, was wiederum eindeutig einen positiven Einfluss auf die Krebsprävention hat. Vitamin D hemmt dabei den Krebs, indem es den Wachstum von Tumorzellen bremsen kann.

Viele Studien kommen zu dem Ergebnis, dass das Risiko an Hautkrebs zu erkranken, sehr viel geringer ist, als die Gefahr, aufgrund von Sonnenmangel (Vitamin D-Mangel) an einer anderen Krebsart zu erkranken. Die Nurses Health Study besagt sogar, dass auf einem Todesfall durch Hautkrebs 30 Menschen kommen, die durch Vitamin D vor dem Krebstod bewahrt werden.

Wie so oft erscheint hier somit ein Mittelweg am sinnvollsten:

  • Vermeidung von intensiven Sonnenbädern, Rötungen und Sonnenbrand
  • Mittagssonne meiden
  • täglich eine Ration Sonne, ca. 15 Minuten
  • bei wolkenbedeckten Himmel hat ein längerer Spaziergang denselben Effekt (die UV-Strahlen gelangen in abgeschwächter Form durch die Wolken).

 

 

 

 

 

 

Krebs verhindern